Orang-Utan Nyaru erhält seine Freiheit

Im Zoo geborener Orang-Utan Nyaru trainiert für ein Leben in Sumatras Regenwäldern.

Er ist der dritte in einem Zoo geborene Orang-Utan, der im Nationalpark Bukit Tigapuluh von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) ausgewildert wird. Die Stiftung Zoologischer Garten Berlin finanziert Nyarus Peilsender, der es erlaubt, Nyaru auf seinem Weg in Sumatras Regenwäldern zu begleiten und ihn im Notfall zu helfen.

Der acht Jahre alte Orang-Utan Nyaru kam im Zoo von Perth in Australien zur Welt. Im Mai dieses Jahres reiste er von dort nach Sumatra, Indonesien, um bald ein Leben in Freiheit zu führen. Erste Station auf diesem Weg ist die Dschungelschule der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) am Rande des Nationalparks Bukit Tigapuluh. Dort gewöhnt sich Nyaru zur Zeit an seine neue Umgebung und vertieft mit seinen Trainern die erlernten Fertigkeiten für sein zukünftiges Leben im Regenwald. Beispielsweise sind die Früchte des Regenwaldes bei Weitem nicht so süß wie das bisher verzehrte Obst.

In wenigen Wochen kommt der große Tag, an dem Nyaru in die Wildnis entlassen wird. Er folgt dann seinen beiden Gefährten Temara und Semeru, die ebenfalls aus dem Zoo Perth nach Bukit Tigapuluh kamen. Vor seiner Freilassung erhält Nyaru einen Telemetriesender. So können die „Orang-Utan-Scouts“ – Mitarbeiter der ZGF – Nyarus Wege im Regenwald verfolgen und ihm im Notfall helfend zur Seite stehen.

Nyarus Telemetriesender wurde von der Stiftung Zoologischer Garten Berlin finanziert. Herzlichen Dank an alle Spender!

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